Neujahrsempfang 2014

Neujahrsempfang 2014

Rede zum Neujahrsempfang 2014

Liebe Sportkamaraden/kamaradinnen,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Gäste des Neujahrsempfangs 2014,

ich darf Euch ganz herzlich zum Neujahrsempfang der FKV Ludwigshafen e.V. begrüßen.
Auch im Namen unseres ersten Vorsitzenden und der gesamten Vorstandschaft heiße ich Euch bei unserem diesjährigen Neujahrsempfang auf das Herzlichste willkommen. Viele konnte ich bereits persönlich begrüßen und gute Wünsche für den Verlauf des neuen Jahres austauschen. Es freut mich, dass Ihr der Einladung gefolgt seid und damit zeigt, dass Ihr Euch unserem Verein verbunden fühlt und Euch für die Entwicklung unseres Vereins und unserer Sportler und Mitglieder interessiert.

Ich freue mich besonders über die Anwesenheit von unserem Ehrenmitglied Hans Scherdel.

Dank sage ich auch zu Beginn meiner Rede den Vorstandsmitgliedern, die den Neujahrsempfang mit vorbereitet haben und Euch heute gerne einen eingießen.

Liebe Freunde,

ich möchte den Neujahrsempfang in diesem Jahr unter das Motto “Veränderung” stellen.

Mehr denn je löst Neues Ängste vor Veränderungen aus. Fast jede Veränderung ruft vor allen Dingen Befürchtungen und  Bedenken hervor. Nur wenigen ist Veränderung sympathisch. Veränderung aber bedeutet lernen, Veränderung bedeutet neue Wege beschreiten, Veränderung bedeutet Chancen ergreifen.

Es geht um Toleranz in der Auseinandersetzung, um die Fähigkeit andere Entwürfe und Lösungen zu ertragen und sie letztlich auch zu akzeptieren. Dies geht nicht durch Spaltung, durch Dissonanz, durch Streit. Es geht nur durch Kooperation, Zusammenarbeit und die Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls.

Lao Tse, ein bekannter chinesischer Philosoph, hat einmal gesagt:
“Verantwortlich ist man nicht nur für das was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.”

Liebe Sportkamaraden,

der Jahreswechsel ist immer ein gefühlter Einschnitt und damit Anlass, Bilanz zu ziehen. Das gilt nicht nur für uns alle im privaten Bereich, sondern auch für die FKV Ludwigshafen als Ganzes.

Dabei ist alles, was in unserem Verein 2013 passiert und auf den Weg gebracht worden ist, nicht losgelöst von den in der Vergangenheit gelegten Grundlagen zu betrachten. Ebenso wird es sich in die Zukunft hinein auswirken. Insofern ist jeder Rückblick immer auch ein Ausblick auf künftige Vorhaben, Themen und Herausforderungen.

Mit unserem in der Hauptversammlung vorgestellten neuen Logo, das Euch auf unserer diesjährigen Weihnachtskarte und bei den Ehrungen später noch mehrfach begegnen wird versuchen wir auch nach aussen die Veränderung sichtbar zu machen.

Ich zähle auf Euch Veränderungen mitzumachen. Gerne mit konstruktiver Kritik aber auch ein Lob nehmen wir entgegen.

Bevor wir jedoch endgültig zu den Ehrungen übergehen möchte ich noch kurz meinen Stolz auf die in diesen Jahr erreichten Leistungen unseres Vereins verkünden. Unsere Mitglieder haben große sportliche Erfolge erzielt. Sowohl einzeln, als auch in verschiedenen Mannschaften haben sie unsere Vereinsfahnen bestens nach außen vertreten.

Auch ein Erfolg, der nicht an Siegerpokalen zu messen ist, der es aber besonders verdient, an einem Neujahrsempfang gewürdigt zu werden, ist die Arbeit unserer ehrenamtlichen Vereinsmitglieder. Ohne ihren selbstlosen Einsatz würde sich unser Verein kaum von einem beliebigen Dienstleistungsbetrieb unterscheiden, den jeder gegen entsprechende Bezahlung in Anspruch nehmen kann. Unseren Ehrenamtlichen heute für ihre Leistung zu danken, ist mir ein ganz besonderes Anliegen. Denn sie schaffen mit ihrer Arbeit das Klima, das den Verein erst zu einer Art Ersatzfamilie werden lässt. Eine Familie, die bei allen Reibereien und Problemen, die es überall gibt, niemand ausgrenzt und sich um jeden kümmert.

Indem ich die unbedingte Notwendigkeit des ehrenamtlichen Engagements unterstreiche, hoffe ich, auch bei Euch anderen Mitgliedern Begeisterung dafür zu wecken. Mehr noch – ich möchte Lust aufs Nacheifern machen.

Ehrenamt bedeutet nicht einfach einzuspringen wo Hilfe von außen fehlt. Ehrenamt ist vielmehr Ausdruck eines Selbstverständnisses als starkes und solidarisches Mitglied der Gemeinschaft. Letztlich ist es schlicht eine Wahrnehmung von Ausübung von Freiheit. Die Ausübung von Freiheit für ein Ziel, dass einem selbst wichtig ist und das man mit der Gemeinschaft teilt.

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Gäste,
Ihr habt mir jetzt lange genug geduldig zugehört. Es wird Zeit, dass ich zum Schluss komme.

Für heute wünsche ich uns einen stimmungsvollen und unterhaltsamen Vormittag; es folgen jetzt die Ehrungen durch unseren 1. Vorsitzenden Justus Jäger.

Ich wünsche Euch allen ein gutes und vor allem gesundes 2014.

Birgit Hüther

Kategorien: Allgemein